CVJM Fellbach e.V.

Hier gehts zu den einzelnen Tagen:

Erster, Zweiter, Dritter, Vierter, Fünfter, Sechster,Siebter, Achter, Neunter, Zehnter, Elfter, Zwölfter, Dreizehnter Freizeittag

Anreise und erster Freizeittag

Nachdem wir uns bei kleinen Spielen schon gestern Abend im Anschluss an die Ankunft kennengelernt hatten, haben wir das Gelände erkundet und heute Mittag Besuch von einem Zwerg erhalten. In einem märchenhaften Spiel konnten wir Schneewittchen aus den Klauen des Wolfes befreien und sind schon sehr gespannt, wer noch alles auftauchen wird…
Ansonsten ging es bei unserem Handypoly beim Wettkampf um Smartphoneanwendungen richtig App und auch die Wettspiele zu Breitenbach waren voll Inn.

Zweiter Freizeittag

Unseren heutigen Tag begannen wir mit dem ersten Teil unserer Abenteuerreise durch das „Vater Unser“, bevor wir mittags ein buntes Zusammentreffen von Schupfnudeln und Gemüse verspeisen durften. Auf unserer großen grünen Wiese konnten wir uns danach gemäß dem Motto „catch me if you can“ austoben, bis wir von himmlischen Ergüssen umgeben waren. Zu guter Letzt bewiesen alle ihren Mut bei kleinen und größeren Herausforderungen.

Dritter Freizeittag

Bereits nach dem Frühstück bekamen wir unerwarteten Besuch von einer aufgelösten Fischerin, die an der Aufgabe zu verzweifeln drohte, dem Buttje in dem See seine Wünsche zu erfüllen. Doch glücklicherweise konnten wir den Fisch mit vierfüßigen Spielen unterhalten und damit dieses Märchen wieder in Ordnung bringen. Im weiteren Verlauf des Tages bereisten wir Zug um Zug die ganze Welt in besonders langen Kaffeefahrten. In den Abendstunden vergnügten sich die Teilnehmer zusammen mit den jeweiligen Mitarbeitern in den Zimmergruppen bei sehr vielfältigen Aktivitäten.

Vierter Freizeittag

Mit einer Überraschung begann unser fünfter Freizeittag: das Haus war teilweise in Unordnung gebracht worden und mit einer mysteriösen Warnung versehen. Wir ließen uns jedoch nicht aus dem Konzept bringen, sondern hatten bei unterschiedlichen Workshopangeboten jede Menge vergnüglicher Stunden. Im Glanz des Mittagslichts ergründeten wir in unserem zweiten Bibelabenteuer die Bedeutung vom Reich Gottes. Deutlich weniger illuminiert ging es abends beim Dunkelspiel zu, wobei alle hochmotiviert auf die Jagd nach Korken, Bierdeckeln und Bändeln ausschwärmten.

Fünfter Freizeittag

Über Stock und Stein, durch Feld, Wald und Wiese, bergauf sowie bergab ging es heute für uns bei einer spannenden Rätseljagd mit GPS-Geräten. Dabei halfen wir Hänsel und Gretel vor der Hexe zu fliehen und ihr zuhause wieder zu finden. Als der Tag sich seinem Ende neigte genossen wir Wärme, Behaglichkeit und kreative kulinarische Kombinationen am Lagerfeuer.

Sechster Freizeitag

Noch ganz ohne Wasser begann der Tag mit angelsächsischem Freistil-Programm, bevor es sich bei einem leckerem Mittagessen alle schmecken ließen. Im Anschluss wurde es etwas feuchter, schmutziger und matschiger bei Schlamm und Schlimmerem. Egal ob bei erdig-pflatschigen Antwortspielen, schaumig-bunten Verrenkungen oder präzise-spritzigen Wurfwettkämpfen, eine jede und ein jeder hatte sich die anschließende Dusche mehr als verdient. Mit langen dünnen salzigen sowie vielfältig formbetonten schmackhaften Backwaren, untermalt von einer unverbesserlich guten Filmvorführung, endete dieser entspannt-fröhliche Freizeittag.

Siebter Freizeitag

Heute Morgen gab es weniger Brot als üblich, weshalb wir leider Zimtstreuselkuchen essen mussten. Anschließend war das tägliche Brot Thema unseres dritten Bibelabenteuers, wobei wir feststellen durften, dass Gott sich um unsere täglichen Sorgen sorgt, wenn wir ihn nur darum bitten. Als die Sonne im Zenit stand, besiedelten wir in Gruppen Hexfeldinseln und bauten dort nicht nur Wege, Siedlungen und Städte, sondern auch bedeutende Monumente der Welt, wie die Basilius-Kathedrale, das Kolosseum, Lady Liberty, das Brandenburger Tor oder den Stuttgarter Fernsehturm. Zur fortgeschrittenen Stunde umgab einige Mitarbeiter eine gewisse geistige Umnachtung, sodass sich diese dahingehend beeinflussen ließen, in einer Prinzen-Castingshow als Prinzessinnen gegen Aschenbrödel anzutreten, welche einem Schuhraub zum Opfer gefallen war und daher nur über diesen Umweg zu ihrem Traumprinz finden konnte.

Achter Freizeittag

„Schneller, höher, weiter“, unter diesem Motto startete unser heutiger Freizeittag, wenn auch nicht in Olympia, so doch ganz sportlich, mit einem siebzigprozentigen Decathlon. Dabei wurden Kugeln, Scheiben und Stöcke gestoßen, gerollt und geworfen und der eigene Körper über Bänke, Hänge oder Rennstrecken bewegt. Weder die SchuPo noch brotlose Prosa, dafür äußerst begehrte SchniPoSa füllten des mittags unsere Bäuche und bildeten die Grundlage für einen deliziösen Nachtisch, der von drauß vom dunklen Walde her kam. So gestärkt und teils mit Pokerface verbrachten wir den Nachmittag spielend in Zimmergruppen unter anderem bei risikoreichem Siedler oder nicht nur uno Runde Tac. Des Abends führte unser viertes Bibelabenteuer zu angeregten Gesprächen und kreativen Theaterstücken über Vergebung, hartherzige Schuldner und den großen göttlichen Schuldenschnitt, bevor wir uns nach abgeschlossenem Tag zur Ruhe betteten.

Neunter Freizeittag

Zur Morgenstunde bekamen wir Besuch aus dem Morgenland in Person von Ali Baba, sowie von einem unbehüteten Rotkäppchen aus dem Märchenwald. Durch geschicktes Schmuggeln und Tauschen konnten wir Ali Baba die Informationen entlocken, wo er und seine vierzig Räuber die Dinge versteckt haben, welche sie Rotkäppchen geraubt hatten und diese zurückgeben. Nach der Mittagspause gingen wir in kleineren und größeren Gruppen verschiedenen Aktivitäten und Hobbys nach. Von hippem Hopsen, kontrolliertem Umfallen, Übungen nach Meister Yoga, Bändern der Freundschaft und Tac-(tik)-reichen Spielen bis zu fadenscheinigen Bildern waren alle Interessensgebiete vertreten.  Abends konnten beim Theater alle ihre Improvisations- und Schauspielkünste unter Beweis stellen.

Zehnter Freizeittag

Hinweis:
Da einige Teilnehmer einen leichten Schnupfen haben, haben wir uns freiwillig dazu entschlossen, dass die betreffenden Personen in bestimmten Situationen eine Maske tragen, um der Übertragung jeglicher Infektionskrankheiten vorzubeugen. Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir weder einen konkreten Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus, noch irgendeine Person mit bedenklicher Körpertemperatur haben.

Am heutigen Morgen kamen wir bei unserem fünften Bibelabenteuer teilweise in Versuchung, baten aber in vielen Liedern um Erlösung von dem Bösen. Danach lernten wir im Knigge-Kurs gutes und gehobenes Benehmen, welches wir beim schicken Essen Abends anwenden und auf diese Weise unter anderem verschiedene Salate, Geschnetzeltes mit Rösti und Brokkoli sowie eine bunte Nachspeise genießen konnten. Beim darauf folgenden Casino hatten alle Freude daran, mit mehr oder weniger Erfolg bei einer Vielzahl von Spielen ihr Glück zu testen.

Elfter Freizeittag

30 Minuten früher als sonst üblich verließen wir heute unsere Betten und Gemächer, stand doch ein Ausflug auf dem Programm. So richteten wir bereits  beim Frühstück unser Vesper und brachen so gerüstet zunächst zu Fuß auf. Mit Bahn und Bus und Gondel gelangten wir in einige Höhe und wanderten von dort zu einem malerischen See, um unser Mittagsvesper einzunehmen. Anschließend teilten wir uns auf, wobei ein kleinerer Teil zurück zur Mittelstation lief, um nach oben zu fahren, während die allermeister zur Bergstation liefen. Oben angekommen wurde es rasant bei Fahrten mit der Sommerrodelbahn „LauserSauser“, bevor wir mit Gondel, Bus und Bus wieder zu unserem Freizeitheim zurückkehrten. Durch eine sehr leckere Lauch-Hackfleisch-Suppe gestärkt, bauten wir des Abends einige interessant-kreative Türme für Rapunzel, deren eigener Turm leider durch ein Erdbeben zerstört worden war.

Zwölfter Freizeittag

Zu Beginn des heutigen Tages schlossen wir unsere Bibelabenteuer zum Vater Unser mit dem letzten Abschnitt und vielen individuellen Vater Unser-Varianten ab. Nachmittags reichten die Workshop-Betätigungen von feucht-fröhlichem Fußball, hampelig-hochmotiviertem HipHop, niedlich-naturverbundenen Nagelbildern sowie rasant-rastlosen Risiko-Strategen bis zu taktisch talentierten Tac-Spielern. Zu späterer Stunde bemühten sich alle um einen schnellen akademischen Aufstieg mittels des geschult-professionellen Transports von Bierdeckeln, des Studiums des passenden Umgangs mit Schere, Stein und Papier, der Bewältigung eines promotionswürdigen Parcours unter Ausschluss der visuellen Wahrnehmung und letztlich der korrekten Beantwortung habilitationsfähiger Fragen.

Dreizehnter Freizeitag

Wie es Usus ist, begann auch der heutige Tag mit Aufstehen, Morgeninput und Frühstück. Im Morgentau mussten wir feststellen, dass einige Seiten des Märchenbuches entwendet worden waren. Nach ausführlichster Befragung eines verdächtigen Mitarbeiter-Septetts konnte der Maleficus herausgefunden und die corpi deliciti auf dessen Hinweis hin geborgen werden. Entgegen vehementer Aggressionen durch eine Armada böser Märchenfiguren konnten wir uns und das Märchenbuch verteidigen und dadurch mit den restituierten Märchen gefüllt versiegeln, wodurch wir das Chaos im Märchenwald beendet haben. Nach einer packenden Introduktion des Nachmittags folgte eine allgemeine Honigdusche. Zum Ultimo der Freizeit maßen sich die Teilnehmer mit den Mitarbeitern oder erfreuten die gesamte Gemeinschaft mit einem Potpourri kreativer Showacts.

Bilder: Tim Burgel, Berichte: Christoph Hochmuth