Sie sind hier: Berichte + Bilder

24/01 2017

R.P.:Besichtigung Fellbacher Feuerwehr. 18.01.2017

Opens internal link in current windowzurück zur Berichte-/Bilder-Übersicht   

Klick auf eines der Bilder. Das Einzelbild läßt sich durch Klick nochmals vergrößern.

   

Roter Punkt – Besuch bei der freiwilligen Feuerwehr am 18.01.17

Mit dem Koko haben wir am 18.01. im Rahmen des Roten Punktes die Fellbacher Feuerwehr besucht. Wir wurden durch den Feuerwehr-Kommandanten Rainer Seeger, seinen Stellvertreter Andre Aldinger und Zugführer Christian Stoll, der diesen Abend organisiert hat, empfangen.

Zum Einstieg hat uns ein Film über den Ablauf eines Einsatzes informiert. Vom Auslösen des Alarms bis zum Eintreffen am Einsatzort braucht unsere Feuerwehr gerade mal 10 Minuten. Nach 2 Minuten sind die ersten Feuerwehrleute von Zuhause oder der Arbeit da, umgezogen, startklar und das erste Auto verlässt schon das Gerätehaus. Egal ob Feuer, Unwetterschäden, Unfälle, Überschwemmungen, Rohrbrüche, Katze auf dem Baum, Schwergewichtige aus der Wohnung oder Türöffnungen bei Polizeianforderung, für all das ist die Feuerwehr zuständig.

In Gruppen wurden wir anschließend durchs Haus geführt. Zuerst haben wir das Gerätehaus besichtigt, mit den acht Fahrzeugen. Das Auto des Kommandanten, der Bus für die Einsatzleitung mit Plänen aller Brandmeldeanlagen in Fellbach, Technik zur Regelung des Verkehrs, FlipChart und Markise, Tanklöschfahrzeuge mit Wasser und Schaum, die Sonderfahrzeuge Hubrettungsfahrzeug mit Drehleiter und Gefahrenguteinsätze. Bei Verkehrsunfällen rückt ein mit hydraulischer Schere, Spreizer, Säge und anderen technischen Raffinessen ausgestatteter LKW aus.

Danach ging es in den Keller zur Atemschutzübung. Bekleidet mit der 20 kg schweren Atemschutzausrüstung müssen jedes Jahr die Feuerwehrleute bei 48°C durch einen rauchbenebelten Parcours, nachdem sie zuerst 28x den 30 kg schweren Schlaghammer nach unten gezogen haben und während der Kamerad sich mit 400 Watt auf dem Hometrainer abstrampelt. Wir haben den Parcours ebenfalls absolviert – so schwer ist das gar nicht. Dass wir weder Ausrüstung noch Rauch noch knapp 50°C hatten, verschweigen wir lieber.

Trotzdem durften wir uns anschließend in der Feuerwehrstube mit Wurstsalat stärken und die Gemeinschaft innerhalb der Feuerwehr hautnah miterleben.

Vielen Dank für einen spannenden, lehrreichen, interessanten Abend!

Wir waren gerne bei Euch und vielleicht war ja das für den einen oder anderen erst ein Anfang seiner Feuerwehrkarriere!

Denn schließlich „kommt man zur Feuerwehr durch den CVJM“, sagt Christian Stoll, der vor vielen Jahren seine Karriere bei der Feuerwehr genau durch so eine Veranstaltung, wie wir sie besucht haben, begonnen hat.

Text: Die Gruppe Koko im CVJM, Bilder: Alex Fein

To top