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11/08 2011

Kakuri-Workcamp-2011

In der Zeit 10.-30.08.2011 findet bei unserem Partnerverein YMCA Kakuri (Nigeria) wieder ein Workcamp statt, bei dem unter Leitung unseres Jugendreferenten, Kurt Schmauder, und seiner Kollegin vom Evangelischen Jugendwerk in Württemberg, Andrea Kalmbach, elf Jugendliche aus dem CVJM Fellbach und aus Stuttgart bei verschiedenen Baumaßnahmen auf dem dortigen Vereinsgelände mitarbeiten werden.

Im Folgenden erscheinen nun sukzessive Berichte und Bilder immer dann, wenn sie hier in Fellbach beim Homepage-Team eintreffen.

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11/08 2011

Informationen vom Workcamp

11.08.2011:

Initiates file downloadHier ein Bericht der Fellbacher Zeitung vom 11.8.2011 über die Vorbereitung der Reise.

11.08.2011:

In einem Telefonanruf heute morgen berichtet Kurt Schmauder, dass die "Workcampler" gut in der nigeriansichen Hauptstadt Abuja angekommen sind, alles in Ordnung sei, es allen gut geht und sie heute nach Kaduna mit dem Ortsteil Kakuri weiterreisen. Das Wetter sei angenehm, Temperaturen um 25 Grad und luftig.

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20/08 2011

Weitere Berichte

Und hier nun weitere Berichte und Bilder (diese erscheinen jeweils nahezu unmittelbar, nachdem sie per Telefon oder Mail beim Homepage-Pfleger eingetroffen sind).

(In der rechten Spalte sieht man die Überschriften)

20/08 2011

Mi., 10.08.2011

Unter dem Segen, den wir am Vorabend im Sendungsgottesdienst zugesprochen bekamen, ging es für uns 13 Teilnehmer des diesjährigen Workcamps endlich los auf die lange Reise. Wir trafen uns um 8.45 Uhr am Bahnhof in Fellbach und fuhren gemeinsam mit der S-Bahn in Richtung Stuttgarter Flughafen. Hier stießen dann Markus Bröckel, Marion Bröckel und  Andrea Kalmbach als zweite Campleiterin neben Kurt Schmauder zu uns. Nach problemlosen Aufgeben der 22 Koffer, Check-In, und Boarding verließen wir pünktlich 12.00 Uhr unsere Heimat.

Nach etwas über einer Stunde Flugzeit landeten wir zum Umsteigen in ein größeres Flugzeug der KLM-Flotte in Amsterdam. Nachdem wir das neue Flugzeug bestiegen, hieß es für die nächsten 6 Stunden schlafen, Film(e) schauen, Musik hören und essen, aber besonders gespannt darauf sein, was und wer uns erwarten wird.

Leider mussten wir uns auch nach der sicheren Landung in Abudja noch gedulden, da dem nigerianischen Zoll die offizielle Einladung nach Nigeria fehlte. Daniel Francis, der Präsident des YMCA Kakuri, half uns nach einiger Zeit aus der Misere mithilfe der nötigen Unterlagen. Nachdem auch alle Koffer erfolgreich ihren Weg in die drei uns abholenden Autos gefunden haben, verließen wir den Flughafen bei Dunkelheit und schwül-heißen Temperaturen.

Unsere erste Nacht verbrachten wir im Haus von Daniels Schwester. Erschöpft aber glücklich fielen wir in die Betten und freuten uns auf die Zeit, die vor uns lag.

Johannes Langer

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20/08 2011

Do., 11.08.2011

Der frühe Vogel fängt den Wurm, und so verließen wir schon gegen acht Uhr gepackt, gefrühstückt und ausgeruht das Haus in Richtung Kaduna. Aufgrund der Dunkelheit bei der letzten Autofahrt auf Abudjas Straßen erhielten wir erst jetzt einen Eindruck von dem Straßenleben, das einigen von uns bisher so fremd und nur von Bildern bekannt war. Auf beiden Straßenseiten kleine hölzerne Baracken, die als Läden für den täglichen Bedarf dienten. Auf den für Autos nur im Schneckentempo befahrbaren “Straßen“ tummelten sich zahlreiche Kinder und jagten Hühner durch den Müll und Dreck, an den auch  wir uns gewöhnen mussten. Frauen kochten vor ihren Hütten über Holzfeuern oder flochten ihren Töchtern die Haare. Der strenge Geruch und das ständige Hupen aller Fahrzeuge ist wohl Gewöhnungssache.

Kurz nach zehn trafen wir für ein Vorstellungsgespräch bei der deutschen Botschaft in Abudja ein. Kurt stellte das Projekt “Under-5-Klinik“ vor und wir erhielten sogar die Zusage über den Besuch eines Botschafters bei der offiziellen Eröffnungsfeier der Klinik. Nachdem wir dann noch (fast alle) das stille Örtchen besuchten, ritten wir aber schon wieder weiter.

Wieder stieg die Spannung über die Frage, wer und was uns jetzt am Ziel unserer Reise erwartet. Gegen Mittag brachten wir schließlich unser Gepäck in die Millenium Suites, unsere nächtliche Unterkunft, ca. 10 Min vom YMCA.

Kurze Zeit später fanden wir uns mit einem Teller leckerem Reis im Speiseraum des YMCA wieder.

Geschafft! Alle sind wohlbehalten angekommen und freuen sich über die leckere Mahlzeit.

Nun kurz: Abendabschluss – Fahrt zu den Suiten – Betten & Moskitonetze – Zähne putzen – Licht aus!

Johannes Langer

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20/08 2011

Fr., 12.08.2011

Die erste Nacht in der neuen Umgebung hinter uns gebracht, begann unser erster „richtiger“ Tag um 8 Uhr morgens. Nachdem wir von unserem neuen Zuhause abgeholt wurden, haben wir unser Frühstück im YMCA genossen.

Anschließend trafen wir uns in der sogenannten „Hall“, in der man sich täglich mit der ganzen Workcamp-Gruppe trifft, um Dinge zu besprechen oder zu organisieren. Das erste Mal trafen wir auf die ganze Gruppe, mit der wir die kommenden Wochen verbringen werden. Damit man schnell die Namen der anderen lernt, spielten wir sehr witzige und dennoch sinnvolle „Kennlern-Spiele“.

Kurze Zeit später und nach einigen Liedern, die wir gesungen haben, traf Peter Awong ein. Er leitete den Workshop „Subjects to Citizens“ (S2C) für die folgenden 2 Tage lang.

Nach der Erklärung, was ein „Subject“ und was ein „Citizen“ ist, folgten die Erklärungen zu dessen Moralvorstellungen und Aufgaben, die sie haben. Ebenfalls lernten wir, wie man Probleme handhabt und mit welchem System man sie löst:

1.      Krisenidentifikation

2.      Hintergründe/Gründe/Ursprünge der Krise

3.      Glaubens- und Moralvorstellung

4.      Dinge, die helfen, die Krise zu managen und zu verhindern, dass sie nochmals stattfindet

5.      Aktion gegen die Krise

Nachdem uns das System zur Bewältigung einer Krise erklärt wurde, gab es auch schon Essen. Sobald das Küchenteam des Tages fertig war, ging es auch schon weiter mit dem workshop, doch nun waren wir selbst an der Reihe, eine von uns ausgesuchte deutsche und nigerianische Krise zu behandeln und zu lösen. Damit es beim Workcamp nicht zu einer Krise kommt, beschlossen wir einige Regeln zusammen aufzustellen.

Der erste Tag ging schnell vorbei, und nachdem wir vollgestopft vom Abendessen zu unserem Hotel gebracht wurden, gingen wir noch zum Relaxen in unsere Hotelbar. Mit neuen Eindrücken und neuem Wissen gingen wir, gespannt auf den kommenden Tag, schlafen.

Steffi Schmauder

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20/08 2011

Bilder vom 17.08.2011

(durch Klick aufs Bild erscheint dieses größer)

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21/08 2011

Bilder vom 18./19.08.2011

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02/09 2011

Do., 18.08.2011

Wie jeden Morgen wurden wir auch heute morgen ca. gegen 8 Uhr an den Millenium Suites abgeholt. Im YMCA gab es dann einen kleinen Morgenimpuls und anschließend Frühstück.
Danach trafen sich alle in der Halle für einen gemeinsamen Start in den Tag. Wir sangen zwei Lieder und dann gab es noch ein paar Informationen für das Camp von Andrea. Nun teilte Solomon den drei Gruppen, die am Anfang des Camps eingeteilt wurden, Aufgaben zu, so dass alle beschäftigt waren.
Hinter dem Haupthaus, wo am Vortag das alte kleine Klohaus abgerissen wurde, wurde das Loch für das Fundament des neuen größern Klohauses gegraben. Währenddessen gingen die Ausbesserungarbeiten an der Mauer weiter.
Als das Loch für das Fundament fertig war, wurde angefangen Beton anzumischen, gleichzeitig wurden Steine für das Fundament hinters Haus getragen.
Als der Beton fertig angemischt war und genug Steine für das Fundament an Ort und Stelle waren, wurde das Fundament angefangen und am selben Tag noch fertiggestellt.
Zum Abendessen gab es dann das erste deutsche Essen: Pfannkuchen mit Apfelmus.
Das Essen kam bei fast allen sehr gut an, nur 2 bis 3 Nigerianer waren davon nicht so begeistert wie wir.
Nach dem Essen wurden wir von unseren drei Fahrern Daniel, Solomon und Joe wieder zurück in die Millenium Suites gebracht. Kurt und Andrea waren noch bei Philemon Usman, einem Mitlgied des Kaduna State House of Assembly (zu vergleichen mit dem Landtag) zu seinem Geburtstag eingeladen. Wir, die nicht eingeladen waren, gingen noch in die Bar,  wo wir gemeinsam noch Teamwork spielten und eine Flasche nigerianische Erdnüsse aßen.
Ca. gegen 21.30 Uhr zogen wir uns auf unsere Zimmer zurück und machten uns fertig fürs Bett, so dass wir fit für den nächsten Tag waren.

Ronny Rampp

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24/08 2011

Bilder auf Facebook

Weitere Bilder vom Kakuri-Workcamp findet man auf Facebook - dort reingestellt von Max Seeger - unter folgendem Link:

http://www.facebook.com/media/set/?set=a.249306025093347.68643.100000418538878&l=418a3e9f87&type=1

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24/08 2011

Einweihung des "Health Center" in Kakuri

In einem Mail von heute berichtet Kurt Schmauder von der Entstehung des als "under-five-clinic" geplanten Gebäudes auf dem Gelände unseres Partnervereins YMCA Kakuri in Nigeria und der Einweihung dieses auf ein "Health Center" erweiterten Projektes am vergangenen Montag, 22.08.2011.

Sein Bericht wird in den nächsten Tagen in der Fellbacher Zeitung erscheinen und dann auch hier mit zugehörigen Bildern zu sehen sein.

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26/08 2011

FZ-Artikel vom 26.8.2011

Initiates file downloadHier findet man den Artikel der Fellbacher Zeitung vom 26.08.2011 von der Eröffnung des ursprünglich nur als "under-five-clinic" geplanten, jetzt als weitergehendes "Health Center" realisiert, auf dem Gelände unseres Partnervereins YMCA Kakuri, Nigeria. Der Artikel basiert auf einem Bericht unseres Jugendreferenten Kurt Schmauder.

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27/08 2011

Abuja: keine Probleme bei der Rückreise zu erwarten

Bei einem Telefonanruf aus Kakuri heute morgen (Samstag, 27.8., ca. 10 Uhr) hat Kurt Schmauder in Fellbach aufgekommene Sorgen um die Rückreise der Teilnehmer des Workcamps zerstreut, die in Zusammenhang mit dem Anschlag auf den UN-Sitz in der nigerianischen Hauptstadt Abuja aufgekommen sind.
Kurt Schmauder geht, auch nach Rücksprache mit den nigerianischen Gastgebern, davon aus, dass es keine Gefahren geben wird; er rechnet lediglich mit verstärkten Straßenkontrollen.
Die Workcamp-Gruppe wird am kommenden Montag, 29.8., von Kakuri nach Abuja fahren. Von dort wird sie den Heimflug antreten.

Kurt Schmauder berichtete sehr erfreut über die nahezu abgeschlossenen Arbeiten an den Basketball-Feldern auf dem Gelände des YMCA Kakuri, die wohl heute erfolgreich beendet werden können. Die Gruppe sei bester Stimmung und alle Mitglieder wohlauf.

Wir wünschen allen Workcamp-Teilnehmern noch zwei gute Tage und eine unbeschwerte Heimreise!

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29/08 2011

Neues aus Abuja

In einem Telefonanruf heute am frühen Nachmittag (Mo., 29.8.2011) berichtete Kurt Schmauder über eine unterbrechungslose Fahrt aller Workcamp-Teilnehmer von Kakuri zum Flughafen in Abuja. Heute morgen ging es rechtzeitig in Kakuri los, um Zeit für mögliche Straßenkontrollen zu haben. Zum Glück gab es keine, so dass der Flughafen bereits um 14.30 Uhr erreicht war. Es bleibt also noch reichlich Zeit bis zum geplanten Abflug um 19 Uhr.

Mit der Rückkehr in Fellbach ist morgen (Di.) um ca. 15 Uhr zu rechnen.

Allen „Workcamplern“ wünschen wir einen guten Flug und eine glückliche Heimkehr!

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09/09 2011

FZ-Artikel vom 08.09.2011

Initiates file downloadHier kann man den Artikel der Fellbacher Zeitung vom 8.9.2011 über das Workcamp nachlesen.

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